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WE RUN ROME 2017 / Toller Jahresabschluss bei großem Event

Einen sportlichen Jahresabschluss der besonderen Art hat Martin Kostanzer vom Team Hohenzollern Trailrunning am 31.12.2017 beim Silvesterlauf in Rom erlebt. Mit insgesamt 10.000 weiteren Läuferinnen und Läufern hat er die 10 Kilometer vorbei an den berühmten Sehenswürdigkeiten Roms unter die Sohle genommen.

Die Strecke führte zumeist auf Kopfsteinplaster vorbei am Circus Maximus, dem Palast von Vittorio Emanuele II., der Spanischen Treppe und der Villa Borghese bis der Endspurt ab dem Colosseum bis zum Stadio de Terme die Caracalla angezogen werden konnte.

Trotz oder gerade wegen der Läufermassen auf der Strecke und der sehr großen und begeisterten Zuschauerzahl war es ein unvergessliches Erlebnis. Mit einer Netto-Laufzeit von 42:05 finishte er im Feld der nicht registrierten Wettkampfläufer (ohne internationale Starterkarte) in der Altersklasse M35 auf dem 34. Platz und im Gesamtklassement mit dem 302. Platz.

Insgesamt war es ein großes Sportfest und die überwiegend italienischen Starter haben durch die euphorische Stimmung am Start, auf der Strecke und im Ziel die Veranstaltung zu etwas ganz besonderem gemacht! Wer ein großes Lauffest zum Jahresabschluss erleben möchte, ist in Rom richtig wenn es heißt WE RUN ROME 2018!

Den höchsten Zieleinlauf eines Marathons in 10 Stunden und 11 Minuten geschafft – aller guten Dinge sind 3!!!

Karin Wagner und Andreas Legnaro finishen beim Zugspitz-Marathon 2017

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Aller guten Dinge sind 3 – nachdem der Zieleinlauf in den vergangenen beiden Jahren aufgrund des schlechten Wetters bereits am Vortag vom Gipfel der Zugspitze auf die Sonnalpin verlegt wurde, war in diesem Jahr der Zieleinlauf für die ersten 138 Läufer der Gipfel von deutschlands höchstem Berg – und Karin Wagner gehörte dazu. In 10 Stunden und 11 Minuten hat sie als 10. in ihrer Altersklasse eine wahnsinns Leistung vollbracht!

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Aller guten Dinge sind 3 – dieses Motto gilt auch für Andreas Legnaro, der im 3. Anlauf den Zugspitz Marathon ebenfalls finishen konnte. Nach 10 Stunden und 7 Minuten erreichte er das vorverlegte Ziel auf der Sonnalpin nachdem er 2015 verletzungsbedingt abbrechen musste und 2016 der Rennabbruch wegen Gewitters diesen Erfolg verwehrten.

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Der Zugspitz MARATHON, der über mehr als die volle Marathondistanz (43,5 km) und üppige 3965  Höhenmeter im Aufstieg geht, zählt unbestritten zu den anspruchsvollsten Trailrunning-Strecken der Alpen. Vom Start in Ehrwald führt die Strecke zunächst über wunderschöne und einsame Trails über den Grünen Ups und durch die Lechtaler Alpen, bevor mit der exakt 2000 Meter hohen Biberwierer Scharte im Mieminger Gebirge die erste alpine Herausforderung wartet. Ist die Biberwierer Scharte erklommen hat man einen wunderbaren Blick auf das Zugspitzmassiv und das zu diesem Zeitpunkt noch rund 20 Kilometer entfernte Ziel.

Zugspitz Marathon-Höhenrofil

Weiter geht es vorbei am wunderschön gelegenen Seebensee hoch über der Ehrwalder Alm bevor schließlich das Wettersteingebirge erreicht wird der erbarmungslose Aufstieg auf die 2962 Meter hohe Zu gspitze beginnt. Über das Gatterl wird die Grenze zwischen Tirol und Bayern überschritten und das weitläufige Karstgelände auf dem Zugspitzplatt erklommen.

Für die Läufer, welche die Sonnalpin nach mehr als 9 Stunden und 30 Minuten erreicht haben, wurde das Ziel aus Sicherheitsgründen (Wetter) an diese Stelle vorverlegt.  Der finale Aufstieg zum Gipfel der Zugspitze wurde bei wechselhaftem Wetter nur den 138 Schnellesten zugesprochen, da er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal die letzten Reserven abverlangt.

Insgesamt konnten bei einem der härtestens Marathons überhaupt 187 Läuferinnen und Läufer die Finishermedallie und das Finishershirt entgegennehmen bevor es mit einem atemberaubenden Ausblick aus der Zugspitzbahn wieder Richtung Ehrwald bergab ging.

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Herzlichen Glückwunsch an Karin Wagner und Andreas Legnaro vom gesamten Team Hohenzollern-Trailrunning!

Team HOHENZOLLERN-TRAILRUNNING startet beim Gore-Tex Transalpine-Run

Karin Wagner und Andreas Legnaro starten am kommenden Sonntag in Garmisch-Partenkirchen zu einer Alpenüberquerung der besonderen Art. Der „Gore-Tex Transalpin-Run“ zählt zu einen der härtesten und zugleich spektakulärsten Trailrun-Events der Welt.

Nach dem Motto des Veranstalters „Drei Länder, zwei Läufer, eine Woche – ein Traum“ werden die beiden im Zweierteam die rund 250 Kilometer mit rund 15.000 Höhenmeter im Anstieg zurücklegen. Die Route führt nach dem Start am Sonntag, 04.09.16 in Garmisch-Partenkirchen über Lermoos, Imst, Mandarfen, Sölden, St. Leonhoard i. Passeiertal, Sarntheim in den Zielort Brixen.

Die hochalpine Streckenführung wurde komplett neu konzipiert und wird unsere zwei Teammitglieder körperlich und mental alles abverlangen. Das Ziel der beiden ist klar gesteckt: „gesund durchkommen und den Spaß nicht verlieren“.

Für weitere Infos zum Gore-Tex Transalpin-Run einfach hier klicken.

Hohenzollern Trailrunning beim „Scott Rock the Top – Zugspitz Marathon 2016“

Wagner und Kostanzer schaffen es ins Ziel –
Legnaro wird wegen Unwetterwarnung ausgebremst

Am 23.07.2016 starteten Karin Wagner, Andreas Legnaro und Martin Kostanzer morgens um 6 Uhr ins Abenteuer „Zugspitz Marathon“. Die Vorbereitung war bei allen sehr gut gelaufen, die drei optimistisch und mit großen Vorsätzen am Start gemeinsam mit knapp 300 weiteren „Trail-Verrückten“.

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05:47 Uhr - Auf dem Weg zum Start
Start
Startbereich

Der Zugspitz-Marathon wird in der Ausschreibung des Veranstalters nicht umsonst als „härtester Marathon Deutschlands“ bezeichnet. Und so führt die Strecke über knapp 45km und 3900 HM durch mehrere Bergketten der Region Ehrwald und Garmisch-Partenkirchen.

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Strecken- und Höhenprofil

Vom Start in Ehrwald führt die Strecke zunächst über wunderschöne und einsame Trails durch die Lechtaler Alpen und über den „Grünen Ups“.

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Blick vom Grünen Ups zur Mieminger Kette

Die erste alpine Herausforderung hat mit der exakt 2000 Meter hohen Biberwierer Scharte im Mieminger Gebirge auf die Läufer gewartet.

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Aufstieg zur Biberwieder Scharte - Die "nicht endenwollende Schlange"
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Blick über den Seebensee und im Hintergrund die Zugspitze

Vorbei am wunderschön gelegenen Seebensee hoch über der Ehrwalder Alm erreichen die Läufer schließlich das Wettersteingebirge und beginnen den Aufstieg auf die 2962 Meter hohe Zugspitze.

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Aufstieg vom Issentalköpfl zum Feldernjöchl

Über das Gatterl wird die Grenze zwischen Tirol und Bayern überschritten und das weitläufige Karstgelände auf dem Zugspitzplatt erreicht.

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Auf dem Weg zum Gatterl (Scharte hinten links im Bild)
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Blick zurück zum Gatterl
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"Dangerous Zone" bei Regen und Donnergrollen gut überstanden!
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Blick zur Zugspitze - Da will ich hin!

Der Zieleinlauf 2016 wurde aufgrund der Unwettervorhersagen bereits am Vorabend in den Bereich der Sonnalpin ca. 300 m unterhalb des Gipfels der Zugspitze gelegt.

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Karin und Martin im Ziel

Der finale Aufstieg zum Gipfel der Zugspitze, der nur bei günstigen Wetterverhältnissen angegangen werden kann, wurde dann nach dem Zieleinlauf mit der Gondel absolviert.

Nach einem wirklich sehr harten Lauf mit allen Wetterbedingungen – 15°C und Nebel beim Start, 25°C und Sonnenschein bei der 2. Verpflegungsstelle sowie Regen mit Wind und Donnergrollen bei 5°C auf dem Zugspitzplateau – erreichte Martin Kostanzer nach 9 Stunden und 57 Minuten das Ziel. Karin Wagner folgte ihm nach 10 Stunden und 3 Minuten. Beide waren verständlicherweise erschöpft, aber überglücklich diesen härtesten Marathon  Deutschlands gefinisht zu haben.

 

Andreas Legnaro und viele andere Läufer wurden auf Grund von Unwetterwarnungen an der 3. Verpflegungsstelle aus dem Rennen genommen, obwohl sie ca. 1 Stunde unter dem angesetzten Zeitlimit zum Passieren dieser Station waren. Die Veranstalter müssen verständlicherweise die Sicherheit der Läufer gewährleisten, wenn gleich es sehr ärgerlich ist, die letzte Etappe mit 11 km und 1500 HM nicht mehr angehen zu dürfen, nachdem man sich bis zu dieser Stelle erfolgreich durchgearbeitet hatte. Den Zieleinlauf hätte sich auch Andreas definitiv verdient gehabt!

Rennrad-Ultra – Hohenzollern Trailrunning mit dem Rennrad unterwegs…

Mittwoch, 04. Mai 2016, 22 Uhr München:
Die Nacht bricht über München herein, das Münchener Nachtleben startet… und 2 Rennradfahrer starten hell beleuchtet und mit viel Proviant auf eine Tour. Nicht irgendeine Tour… München – Riva del Garda in 1 Etappe!Streckenübersicht

Raimund Bogenschütz und Martin Kostanzer vom Team Hohenzollern Trailrunning haben sich vorgenommen  die geplanten 372 km mit 3650 positiven Höhenmetern in rund 16 Stunden reiner Fahrzeit zu absolvieren.

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Die Tour begann mit flachen Passagen und dezenten Anstiegen bis Bad Tölz. Entlang der Isar ging es bis zum ersten Anstieg am Sylvensteinspeicher. Die Grenze zu Österreich wurde passiert und die erste längere Pause zum Aufwärmen (Temperatur -1°C) wurde in der Kreissparkasse in Maurach am Achensee eingelegt (km 115).

Höhenprofil

Eine rasante Abfahrt ins Inntal machte aufgrund der kalten Temperaturen nur wenig Spaß. Die Strecke verlief im Inntal Richtung Innsbruck relativ flach, bevor der Anstieg in Richtung Brennerpass begann. Eine erste Rampe mit 380 Höhenmetern wurde bei Tölfes gemeistert. Vorbei an der Olympia Bobbahn von Innsbruck ging es auf der alten Römerstraße in Richtung Brenner.

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Die Sonne streckte mittlerweile ihre Strahlen über die Gipfel des Patscherkofels und wärmte die beiden durchgefrorenen Radler.

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Auf herrlichen Parallelstraßen zur Brennerautobahn wurde der Brennerpass erklommen. Die vermeintlich schwierige Nachtfahrt war gemeistert und zur Halbzeit bei 180 km wurde auf dem Brennerpass bei Cola, mehreren doppelten Espressi und einem „Vinschgerl“ die Sonne genossen und ein kurzes „Nickerchen“ war genehmigt.

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Wer das Höhenprofil betrachtet denkt, dass der Rest der Strecke vollends „easy“ zu bewältigen sein könnte… Pustekuchen! Die Abfahrt vom Brenner ins Eisacktal war tatsächlich angenehm und der schnellste Abschnitt auf der Tour.

Ab dem Erreichen der weiteren Talbereiche vor Brixen hatten die Beiden mit einem starken Gegenwind zu kämpfen, welcher bis zum Ziel am Gardasee auch nicht mehr nachgelassen hat.

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Gut gelaunt, die Kraft in den Beinen dank kluger Einteilung noch vorhanden, ging es Richtung Bozen und weiter nach Trient. Der größte Teil der Strecke konnte hier auf sehr gut ausgebauten Fahrradwegen bestritten werden.

Ab Trient wurden die Nerven durch den teilweisen Ausfall sämtlicher Navigationsgeräte auf die Probe gestellt. Mehrere Umwege und Falschfahrten hatten letzten Endes auch den letzten Akku leergesaugt und alle Wegarten wurden befahren oder beschritten…

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Donnerstag, 05. Mai 2016, 19.30 Uhr Riva del Garda:
Zwei völlig abgekämpfte Rennradler erreichen das Hotel „Canarina“ in Riva del Garda und werden bereits sehnlichst erwartet. Yvonne ist froh, Martin sturz- und pannenfrei nach dieser Tour in die Arme schließen zu können und das Rezeptionspersonal hat eine Mischung aus Lächeln und Kopfschütteln gepaart mit Bewunderung und Respekt für die beiden Rennrad-Ultras parat.

Es ist vollbracht! Ein echt geiles Gefühl!!!!

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Der Tag danach:

Sichtliche Spuren hat nur die Sonne hinterlassen… Ansonsten konnte das Wochenende bei super Wetter am Gardasee genossen werden!!!

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